Der Ratgeber rund
um das Gartenhaus

Es ist bei Weitem keine Sensation, dass trotz starker und auch richtig attraktiver Konkurrenz das Flachdach nach wie vor auf vielen Gartenhäusern zu sehen ist und das Gesicht des Gartens auch weiterhin prägen wird. Dafür sprechen gleich mehrere Faktoren. Zum verfügt diese Dachart über eine puristische Klarheit und Einfachheit, die dafür sorgt, dass sich die Kosten für das Dach in einem verhältnismäßig günstigen finanziellen Rahmen bewegen. Die typisch flache Form mit der geringen Neigung bietet aber noch andere flachdach-gartenhausVorteile, die vor allem den praktischen Nutzen betreffen. In einem Gartenhaus mit Flachdach fallen die Dachschrägen weg, was das bedeutet, weiß jeder nur zu gut, der schon einmal in einer Dachgeschosswohnung mit schrägen Dächern gewohnt hat. Der unschlagbare Platzvorteil kommt vor allem dann zum Tragen, wenn das Gartenhaus als reines Gerätehaus genutzt wird. Den hier zur Verfügung stehenden Stauraum kann man optimal zur Aufbewahrung für Gartengeräte, Maschinen, Werkzeug und andere Gartenutensilien nutzen und durch hohe Wandregale trotzdem sehr übersichtlich gestalten. Berücksichtigen muss man durch die besonders flache Dachform, dass man das Dach zuverlässig vor Witterungseinflüssen schützt. Folien, Dachpappen und andere Isolierungsmaterialien kommen hier zum Einsatz. Handwerklich geschickte Gartenbesitzer setzen auf den Selbstaufbau, der bei einem Flachdach durchaus ohne Probleme möglich ist.

 

Eine Begrünung unterstreicht den Naturcharakter

 

Im Garten spielt der natürliche Charakter eine große Rolle. Das gilt auch für das Gartenhaus, das zunehmend in die Gartengestaltung integriert wird, um ein durchgängig harmonisches Ambiente zu erreichen. Vorbei ist die Zeit, dass ein Gartenhaus einzig und allein einen praktischen Nutzen erfüllen musste, ansonsten aber wie ein Fremdkörper zwischen den Beeten stand. Viele Gartenbesitzer mit einem Flachdach auf einem Gartenhaus haben inzwischen erkannt, dass diese Dachform ideal geeignet ist für eine Dachbegrünung, um dadurch noch eindrucksvoller den natürlichen Gedanken unterstreichen zu können. Darüber hinaus wird auch eine optische Aufwertung der ansonsten eher zurückhaltenden Dachart erreicht. Zu beachten ist, dass das Dach dazu in seiner Neigung weder zu flach noch zu steil sein darf. Mindestens ein Prozent Neigung muss das Dach besitzen, sonst kann sich Regenwasser stauen, was bedeuten würde, dass die Pflanzen sehr früh verfaulen könnten. Zu stark sollte die Neigung aber auch nicht betragen, weil sonst die Bepflanzung mit eventuell angestauten Schneemassen mit vom Dach geschoben wird.